Im Nervensägewerk

 
Premiere
Samstag 16. Mai 2015 · 20 Uhr · Galerie am Schloss / Brühl

Inhalt
Redet man beim Bäcker über Brötchen, beim Metzger über Wurst oder beim Friseur über Haare? Selten. Und stattdessen?
Burkhard Junker hat Szenerien aus dem alltäglichen Leben gesammelt, die eines gemeinsam haben. Die gewohnten Stereotypen werden mit satirischen und humoristischen
Elementen durchsetzt.
Der „Nervende“ nimmt seine Mitmenschen wortwörtlich, verwickelt sie in verzwickte Gespräche und beschwört somit skurrile Situationen herauf. Er befördert im Dialog seinen Gesprächspartner argumentativ durch eine ihm eigene, abweichende Interpretation Stück für Stück aus dem Gleichgewicht und handelt so, als kenne er das normale Verständnis nicht. Scheinbar harmlose Fragen bringen den Anderen in Bedrängnis. Aus der erstaunten Antwort oder Gegenfrage entwickelt sich eine turbulente Diskussion. Der Effekt ist ungemein komisch und schafft scharfsinnige Clownerien. Karl  Valentin und Loriot lassen grüßen – Sie hätten gewiss ihre Freude gehabt.

 

Autor
Burkhard Junker, 1956 geboren, lebt seit über drei Jahrzehnten in Brühl. Er nimmt sich selbst gerne auf die Schippe und bezeichnet sich als jemanden, der mit Vergnügen Unfug macht.
Aber was noch wichtiger ist. Junker hört den Leuten zu. Er hat ein offenes Ohr für die  unterschiedlichsten alltäglichen Situationen. So ist eine stattliche Zahl von Komödien, Theaterstücken, Kurzspielen und Sketchen entstanden, die spaßighintersinnig in ihren Inhalten und sprachlich humorig-intelligent daherkommen. Seine Beobachtungen hat der Sprachartist in kurzen Dialogszenen unter anderem in seinem 2013 erschienenen Büchlein „Aus dem Nervensägewerk“ gesammelt.

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