Im Nervensägewerk 

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Inhalt

Redet man beim Bäcker über Brötchen, beim Metzger über Wurst oder beim Friseur über Harre? Selten. Und stattdessen?  Burkhard Junker hat Szenerien aus dem alltäglichen Leben gesammelt, die eines gemeinsam haben. Die gewohnten Stereotypen werden mit satirischen und humoristischen Elementen durchsetzt. Der "Nervende" nimmt seine Mitmenschen wörtlich, verwickelt sie in verzwickte Gespräche und beschwört somit skurrile Situationen auf. Er befördert im Dialog seinen Gesprächspartner argumentativ durch eine ihm eigene, ihm abweichende Interpretation, Stück für Stück aus dem Gleichgewicht und handelt so, als kenne er das normale Verständnis nicht. Scheinbar harmlose Frage bringen den Anderen in Bedrängnis. Aus der erstaunten Antwort oder Gegenfrage entwickelt sich eine turbulente Diskussion. Der Effekt ist ungemein komisch und schafft scharfsinnige Clownerien. Karl Valentin und Loriot lassen Grüßen - Sie hätten gewiss ihre Freude gehabt. 


Autor

Burkhard Junker, 1956 geboren, lebt seit über drei Jahrzehnten in Brühl. Er nimmt sich selbst gerne auf die Schippe und bezeichnet sich als jemanden, der mit Vergnügen Unfug macht. Aber was noch wichtiger ist, Junker hört den Leuten zu. Er hat ein offenes Ohr für die unterschiedlichsten, alltäglichen Situationen. So ist eine stattliche Zahl von Komödien, Theaterstücken, Kurzgeschichten und Sketchen entstanden die spaßig-hintersinnig in ihren Inhalten und sprachlich humorig-intelligent daherkommen. Seine Beobachtungen hat der Sprachartist in kurzen Dialogszenen unter anderem in seinem 2013 erschienen Büchlein "In dem Nervensägewerk" gesammelt.